Breaking Mad

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Sterben? Nein Danke!

16. Mai 2014 by Master in Allgemein

bestattung
Mit der Lebensmitte kommt ab und an das Grübeln über den Tod. Wenn man jung ist, verschwendet man Gott sei Dank kaum einen Gedanken an das spätere Ableben. Auch in der Lebensmitte möchte man es gar nicht wahrhaben, dass die Halbzeit angebrochen ist. Mit einem gewissen Alter hat man mehr Verantwortung, für die Familie für das Geschäft oder andere Dinge. Besonders am groß werden der eigenen Kinder wird einem immer öfter bewusst das einem die Zeit auf diesem schönen Planeten nur geliehen ist. Man verdrängt das gern, im Alltag und in den täglichen kleinen Abläufen. Wenn es nüchtern und von außen betrachtet ist das Ende der Existenz ein ganz normaler Vorgang, der irgendwann ganz automatisch kommt und unvermeidbar ist. Blöd nur das man selbst betroffen ist.
Denn sobald man über den eigenen Tod nachdenkt, kommt auch die Angst. Warum eigentlich? Der mögliche Schmerz? Die Traurigkeit der Liebsten? Verpasste Chancen oder einfach der angeborene Selbsterhaltungstrieb.

Die Theorie

Ich stelle die Theorie auf, dass, wenn man versucht, nüchtern und rational sich Stück für Stück, über das eigene abeleben im Klaren zu werden, auch ein Stück Angst bzw. die Ablehnung ein wenig kleiner wird. Ich meine damit nicht das morbide, depressive Todesverherrlichen. Ich leihe mir ein paar Gedanken aus dem Buddhismus

Leben ist Leiden und der Tod ist unvermeidlich.

Ab und an wenn ich dann versuche rational meine Gedanken zu ordnen surfe ich im Internet und bin z.B. auf städtischer Bestattungsdienst Kempten gestossen. Dort habe ich über eine Waldbestattung gelesen. Eigentlich finde ich das einen tröstlichen Gedanken, dort hin zu gehen wo ich gerne bin. In den Wald. Nun ja, eine Waldbestattung ist vielleicht nicht das was man mit den aktuellen Gesetzen gerne hätte, bzw. bekommt. (Irgendwo an der lieblings Eiche im Teutoburger Wald oder am kleinen Fichtenwald am Berg).

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